Eragon I

Das Vermächtnis der Drachenreiter
Originaltitel: Eragon

Nachdem ich mir die Bücher, wobei eigentlich war es nur das Erste Buch Eragons, zuerst ausgeliehen, dann alle vier Bücher selbst gekauft und anschließend verschenkt hatte, habe ich sie mir jetzt als Hörbuch über Audible wieder geholt.

Die Geschichte ist ja eigentlich fast jedem bekannt, aber dennoch stelle ich die Eragon-Tetralogie nun als Hörbücher vor.

Geschrieben wurden diese Bücher von Christopher Paolini.
Gelesen wird die Reihe von Andreas Fröhlich.


zur Geschichte Eragons

Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird er in eine schicksalhafte Welt voller Magie und dunkler Mächte geworfen, die regiert wird von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet, stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira.


Die Geschichte beginnt mit einem Schatten, der mit Hilfe von Orgals einen Hinterhalt auf 3 Elfen ausübt. Man bekommt bereits in den ersten Zeilen schon eine Spannung vorgesetzt und hofft irgendwie, dass die Elfen da heil raus kommen. Nachdem allerdings zwei von drei Elfen besiegt und getötet wurden, schickte die dritte Elfe mit Hilfe von Magie einen blauen Stein, der aussieht wie ein Saphir, auf den Weg. Dann lernt man Eragon kennen.

Eragon, der 15-jährige Waisenjunge, wächst bei seinem Onkel Garrow und seinem Cousin Roran in einem kleinen Dorf – Carvahall – im Palancar-Tal auf. Dort ist er mehr der Bauernjunge und geht als Einzigster in den Buckel, einer Bergkette, zur Jagd. Eines Tages, bei der Jagd, verfolgt er eine lahmende Hirschkuh und will diese zur Strecke bringen, während mit ohrenbetäubenden Lärm ein blauer Stein vom Himmel fällt. Aufgeschreckt von diesem Lärm entgehen Eragon leider die verletzte Hirschkuh sowohl auch die gesunden Wildtiere, sodass er ohne Fleisch den Weg nach Hause antreten muss. Den blauen Stein nimmt er mit und versucht ihn in Carvahall gegen Fleisch einzutauschen. Bei dieser Gelegenheit lernt man Sloan, den Metzger, und Horst, den Dorfschmied, kennen.

Nach einiger Zeit, nachdem Eragon den Stein behalten hatte, entpuppte sich dieser als ein Drachenei. Das Junge, welches daraus schlüpft wird durch eine Berührung Eragons Drache und er damit zum Drachenreiter. Dies wird durch ein Mahl auf der Handinnenfläche gekennzeichnet, welche Eragon zu verbergen weiß. Da Eragon nichts über Drachen weiß, lässt er sich von dem alten Geschichtenerzähler Brom einiges über sie erzählen und auch einige Namensvorschläge machen. Eragon entscheidet sich gemeinsam mit dem Drachenweibchen, mit dem er nach kurzer Zeit beginnt, mithilfe seines Geistes zu sprechen, für „Saphira“. Roran zieht derweil in die nächste Stadt um etwas Geld für seine bevorstehende Hochzeit mit Katrina, der Tochter Sloans, zu verdienen.

Eines Tages kommen Fremde ins Dorf und fragen die Leute nach einem blauen Stein, wie ihn Eragon ursprünglich gefunden hatte aus, Sloan der Metzger berichtet den Fremden, die sich später als Ra’zac rausstellten, dass Eragon einen solchen Stein gefunden hatte. Die Ra’zac, ausgesandt von König Galbatorix, einem abtrünnigen Drachenreiter, machten sich auf den Weg zur Hütte Garrows.
Die Ra’zac zerstören in Eragons Abwesenheit den Hof und töten dabei seinen Onkel Garrow. Eragon macht sich Sorgen, dass die Ra’zac nochmal kommen und nach ihm suchen könnten und verlässt kurzerhand das Palancar-Tal. Brom, der das Mahl auf der Haut Eragons entdeckt und anscheinend weiß, was es damit auf sich hat, schließt sich Eragon und Saphira an. Eragon erhält von Brom sein erstes Schwert, Zar’roc, weiß aber nicht, welchem Drachenreiter diese Klinge gehört hatte. Während ihrer Reise erhält Eragon von Brom Unterricht im Schwertkampf und in der Alten Sprache, welche zur Ausübung Magies benötigt wird. Woher das weitreichende Wissen stammt, will Brom Eragon nicht verraten.


So, nun hör ich auf, die Geschichte zu erzählen, sonst lohnt sich ja das Hörbuch oder das Buch selbst nicht mehr.

Allerdings: wer das Buch kennt, wird vom Hörbuch etwas irritiert sein.
Im Hörbuch wird Eragons Cousin Roran erwähnt, aber es werden die Abendteuer Rorans im Hörbuch leider komplett aussenvor gelassen.
Meiner Meinung nach ist das ziemlich schade, da der Perspektivenwechsel für die spätere Geschichte wichtig ist, zumindest denke ich, dass es einiges erleichtern würde. Ich lass ich von Band zwei bis vier einfach überraschen.

Ich gebe dem Hörbuch aufgrund fehlender Perspektivenwechsel 4 von 5 Sternen. Die Geschichte Eragons fesselt einen und der Autor hat es geschafft, jemanden in die Welt Alagaësias eintauchen zu lassen, ohne dass man davon müde wird. Man möchte einfach wissen wie es weiter geht.
Die Geschichte hat definitiv 5 Sterne verdient, wäre sie komplett im Hörbuch gelesen worden.

Zur Stimme des Vorlesers
Ich finde, bei fast 22 Stunden Vorlesezeit sollte man auch auf die Stimme eingehen. Die Stimme von Andreas Fröhlich ist sehr angenehm zu hören. Er schafft es in den richtigen Stellen Spannung einzubauen und durch Effekte werden die Gedankendialoge zwischen Eragon und Saphira auch deutlich gemacht. Also kann ich auch hier 5 von 5 Sternen geben.

So, nun bin ich gespannt, ob du dir Eragon schon einmal durchgelesen hast, oder ob du Lust hast, dir das Hörbuch zu holen.
Wenn man das Buch nicht kennt, dann fällt einem der fehlende Wechsel zwischen Eragon und Roran auch gar nicht auf.

Lass doch einen Kommentar da

bis dahin

Martina

2 Gedanken zu “Eragon I

  1. Das ist ja spannend, was ich hier gerade las. Mir ist weder der Drache noch der Drachenreiter noch das Buch bekannt. Was ich aber daraus entnehme, ist, daß ich, – wenn überHaupt – zuerst das Buch kennenlernen möchte. Das Hörbuch hat na, wie ich hier ,ese, einiges ausgelassen, wodurch die
    Eigentliche, wichtige Botschaft, die das Buch zu vermitteln versucht, verlorengeht. Denn wenn gerade die Stellen übersprungen werden, von denen die Erkenntnis der Zusammenhänge abhängt, ist das – so vermute ich -, eine bewußt Fehlsteuerung, um den Leser/innen das Wichtigste vorzuenthalten. Wer tut so etwas, und warum tut er es? Das aufzudecken, würde wiederum Bücher füllen. Dies scheint mir aber der Anfang g zu
    Sein für eine weitere Spurensuche. Allerdings immer im friedlich-aufbauenden Sinne! Niemals im Sinne von Verdächtigungen, Mißtrauen ,
    Nachrede, Fehlinformationen, Intrige, Verrat, Korruption,, u.ä. Also:
    “ Mutig voran! GOTT wohlgetan!“ Mit uns ist der Sieg, wenn wir dem
    Willen des HERRN folgen, also Seinen „Licht-Blicken“, Wegweisungen ….🌞🌹🍀🌸🌻🌼🌈

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    1. Naja, was heißt wichtige Botschaft, ich finde einfach, dass man den Cousar nicht einfach außen vor lassen sollte, ich will ja nicht zu viel verraten, was in den nächsten Büchern passiert, aber die Handlungen, obwohl sie unterschiedlich sind, kommen doch auf ein Ziel.. und ich denke einfach, dass es besser ist, beide Seiten zu kennen..
      die Bücher sind wirklich lesenswert 👍🏼

      Gefällt 1 Person

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