Wedding I.I

Ein Traum wird wahr, ich darf jetzt endlich die Liebe meines Lebens meinen Mann nennen. So ganz offiziell und ich darf endlich mit seinem und jetzt auch meinem Nachnamen unterschreiben. Ein richtig tolles Gefühl!

Früh morgens ging’s schon los – noch ganz entspannt

Der Wecker ging um 06.45 Uhr. Duschen, fertig anziehen und dann ging’s auch schon um 07.30 Uhr los zum ersten Termin des Tages.

Isabella zauberte mir eine perfekte Hochzeitsfrisur und fing dann an, mich noch dezent zu schminken, alles so wie ausgemacht, obwohl sie eigentlich im Betriebsurlaub sein sollte – an dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön!

Ich war absolut tiefenentspannt mit kurzem Ausrutscher

Mir ging’s richtig gut und ich hab mich noch gefreut, weil ausgerechnet für diesen Samstag den ganzen Tag ursprünglich Regen angesagt, aber keine Wolke am Himmel zu finden war. Also perfektes Wetter zum heiraten. Nicht zu warm und auch nicht zu kalt.

Wärend ich mich also schick machen lies, stand Chris dann daheim irgendwann mal auf und machte sich fertig. Als ich nach Hause kam, fertig angezogen, geschminkt und mit perfekt sitzender Frisur lief ne Folge „The Grand Tour“ und Chris saß ganz entspannt auf der Couch. Nachdem wir noch ein bisschen zusammen die Serie geschaut haben und Chris sich dann fertig angezogen hatte, kam meine Schwester um 09:25 Uhr mit dem Brautauto um uns abzuholen.

In dem Moment, als mich meine Schwester begrüßt hatte, hatte ich das erste mal keine Stimme mehr und war kurz vorm weinen. Jetzt ist es nicht mehr nur Gerede, jetzt wird es wirklich ernst. Jetzt bin ich bald eine verheiratet Frau!

Der kleine Gefühlsausbruch war dank Scooter im Auto schnell wieder vergessen und gut gelaunt ging’s zum Rathausplatz. Überpünktlich kamen wir an und ich konnte die liebe Sarah, unsere Fotografin, auch gleich noch begrüßen, bevor wir dann nochmal vor der Trauung ins Standesamt mussten. Letztendlich wurden nur die Personalausweise von den Trauzeugen kontrolliert.

Kurz & knackig und keine Ahnung

Wir entschieden uns im Trausaal sitzen zu bleiben und warteten dann auf unsere Gäste. Um 10.00 Uhr wurde die Tür geschlossen und die Trauung begann.

Was genau die Standesbeamtin gesagt bzw. vorgelesen hat, kann ich Dir nicht beantworten. Aber ich kann dir sagen, dass kurz nach 10 Uhr vertraute Motorgeräusche in den Raum vorgedrungen sind, ich kann dir sagen, dass meine Mama laut gedacht und somit alle mal gelacht haben. Ich kann dir auch sagen, dass die Standesbeamtin mindestens genauso nervös (ja irgendwann ist es bei uns dann doch auch soweit gewesen) war wie wir, da sie ab und zu ein Zittern in der Stimme hatte.

Ich kann dir sagen, dass ich um 10:11 Uhr unterschrieben und eine Minute später das Stammbuch und die Glückwünsche der Standesbeamtin entgegen genommen habe. Es war verdammt schnell rum und jeder hatte Tränen in den Augen, sogar die Fotografin. Dann kamen die Glückwünsche der anwesenden Verwandten und dann liefen ja doch Tränen.

Es war so eine emotionale Trauung, ich hab schon viele Trauungen miterlebt und fotografieren dürfen, aber Eure hat mich zu Tränen gerührt!

Nachdem wir den Trausaal und somit dann auch das Rathaus verlassen hatten, standen die Kollegen vom Bayerischen Roten Kreuz mit Autos vorm Haus und haben uns mit Martinshorn und Sirene in die Ehe „g’liachtlt“. Ein Gänsehautmoment und schon liefen wieder Tränchen und es wurde gelacht und sich gefreut und umarmt und Glückwünsche ausgesprochen.

Nachdem meine Schwester noch ein riesengroßes Herz zum ausschneiden, mit stumpfer Schere natürlich, organisiert und das freundlicherweise von den BRK’lern gehalten wurde, trug mich mein frisch gebackener Ehemann durch das Herz durch.

Es wurden nochmal Bilder gemacht und einzelne Grüppchen fotografiert. Danach wurde die Verwandtschaft schon einmal in die Gastwirtschaft geschickt und wir fuhren mit der Fotografin noch in den Schlossgarten. 

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Jeder Schuss ein Treffer – auch die Lichtanpassungsfotos kann man hernehmen!

Solche Komplimente hört man sehr gern. Detailaufnahmen von Bräutigam und Braut wurden gemacht, Spaßbilder und jede menge romantische Aufnahmen sind entstanden. Wir waren zufrieden und dann auch echt fertig und die Fotografin war auch sehr zufrieden und hat mega gestrahlt. 

Feiern in der Gastwirtschaft

Nachdem wir uns dann von der Fotografin verabschiedet und ausgemacht haben, wann wir uns bei Ihr melden sollen, haben wir uns dann auch auf den Weg nach Bergkirchen in die Wirtschaft gemacht. Bei der Wirtschaft angekommen haben unsere Gäste draußen auf uns gewartet, zusammen sind wir dann in den angemieteten Raum gegangen.

 

Im Nachhinein war der Raum etwas zu klein für 21 Personen, obwohl der Raum für 25 Personen ausgelegt ist. Dadurch, dass auch das Wetter besser als erwartet war, wurde es dann ziemlich schnell stickig im Zimmer und durch die geöffneten Fenster kam gar nicht so viel frische Luft rein, wie wir sie gebraucht hätten. 

Der Apperitiv war dafür absolut perfekt. Es gab Hugo oder einen Hugoverschnitt mit Erdbeeren, das ganze auch in alkoholfrei und für die Herren ein Bierchen, wenn sie es denn wollten. Nach dem Apperitiv wurde dann auch schon gleich die Speisekarte ausgeteilt und die Bestellungen zum Trinken aufgenommen. Es hat alles wirklich gut funktioniert. Ein großes Lob an die Gastwirtschaft Groß! 

Nach dem Essen ist ja bekanntlich vor dem Essen

Wir haben uns nicht auf ein paar Gerichte beschränkt, sondern, und da hat die Wirtschaft mitgespielt, Essen á la cart gehabt. So gabs auf der einen Seite das echte Wiener Schnitzel, auf der anderen Seite gabs n Ochs und dazwischen wurde mit Fisch, Corndon bleu und Spare Ribs aufgefüllt. Jeder war zufrieden, jeder konnte essen, wonach es einem gelüsstet hat. Die Kinder wollten noch als Nachspeise ein Eis haben, also haben sie das bekommen. Nachdem das Mittagessen abgetragen war, wurde der Raum gelüftet und die meisten Leute gingen mal an die frische Luft zum lüften. Derweil konnten die Bedienungen den Raum für die wirkliche Nachspeise, nämlich die Torte von der lieben Laura, herrichten.

 

Die Torte war ein absoluter Traum! OH MEIN GOTT! Sie sah nicht nur einfach wundervoll aus, sondern hat auch noch echt mega gut geschmeckt! 
Wir hatten 2 verschiedene Böden: Vanillebiskuit mit Maracujacreme und Schokoladenboden mit Himbeer-Mascarpone-Creme. Jeder bissen ein absoluter Traum! Fruchtig frisch und meeega schokoladig. Da kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. DANKE! DANKE! DANKE! DANKE!

Daheim wird weitergefeiert

Nachdem Kaffee und Kuchen beendet worden ist, ging unser Festchen in der Wirtschaft dem Ende zu. Alle waren gesättigt und müde und jeder war äußerst zufrieden. Nachdem es in dem Raum auch immer stickiger geworden ist, waren dann denk ich auch alle recht froh darüber, dass wir gesagt haben, dass wir aufbrechen und bei uns zu Hause weiterfeiern wollen. Ein paar Gäste kamen auch noch mit.

Daheim wurde dann nochmal angestoßen und die Geschenke langsam aufgemacht, bissl noch gequatscht und gelacht, abends noch Knabberein vernichtet und um halb 10 sind die letzen Gäste dann gegangen. Da hat es dann zum Schütten wie aus Eimern angefangen. 

Partys müssen gefeiert werden, wie sie fallen

An diesem Tag, dem 22.06.2019 waren gleichzeitig zu unserer Vermählung noch gleich zwei weitere Partys. Die liebe Sylvia hatte Ihren Geburtstag, auf den wir mit angestoßen haben, und der liebe Bene feierte an diesem Samstag seinen 40. Geburtstag nach.

Also fuhren wir dann spät Abends noch auf den 40. Geburtstag und feierten noch ein bisschen mit – beide ziemlich fertig aber glücklich. Da Bene hat sich dann noch mega gefreut und jedem erzählt, dass wir heute geheiratet hatten und so gings dann bis um kurz vor Mitternacht mit der Party weiter.

Punkt 00:00 Uhr beschlossen wir dann, dass es jetzt Zeit wäre, nach Hause zu fahren. Müde, glücklich und endlich verheiratet fielen wir dann ins Bett – als Mann und Frau.

so war also mein/unser Hochzeitstag.. 
demnächst kommen dann die Flitterwochen als Blogeintrag.

bis dahin

Martina

2 Gedanken zu “Wedding I.I

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