Wedding I

Wer den ein oder anderen Beitrag von mir gelesen oder mir auf Instagram folgt, hat bestimmt mitbekommen, dass ich seit letztem Juni verlobt bin. Jetzt wo der Termin nicht nur reserviert, sondern auch bezahlt ist, kann ich mich dazu ein bisschen äußern. Die Planung praktisch.

Tja, wie fange ich am Besten an?

Die Planungen für unsere standesamtliche Hochzeit sind so nebenbei gelaufen, jeden Tag ein bisschen was und immer mal wieder kurz geredet und abgestimmt. Vollkommen unkompliziert – so wollten wir das ganze auch haben.

Der Tag: Wir haben eigentlich gar nicht so viel rumüberlegt. Da ich im Juni den Heiratsantrag bekommen habe, fand ich das schön, auch im Juni zu heiraten. Da mein Verlobter da nichts einzuwenden hatte, war der Monat schon mal sicher. Da wir Rücksicht auf unsere Familien nehmen, heiraten wir an einem Samstag. Das Standesamt hat nur jeweils an einem Samstag im Monat auf und somit mussten wir hoffen, dass der Termin nicht schon ausgebucht war. 5 Termine an diesem Tag und als ich 9 Monate vorher zum reservieren angerufen habe, waren bereits drei weg. Ich hab ganz schön zum schwitzen angefangen. Aber jetzt ist der Tag fix und bereits bezahlt, der Familienname ausgesucht und alles geht seinen gewohnten Weg.

Mein zukünftiger Hochzeitstag wird also der 22.06. eines jeden Jahres sein.

Die Trauzeugen: Heutzutage braucht man eigentlich keine Trauzeugen mehr, aber nachdem ich Trauzeugin bei meiner Schwester war, war das für mich irgendwie selbstverständlich, dass sie irgendwann auch meine Trauzeugin ist. Meine zukünftige Schwägerin wird die Trauzeugin meines Verlobten. Ach, Geschwister sind einfach was tolles. Die hat man gern mitten im Geschehen dabei.

Die Torte: nachdem meine Familie ja unheimlich gern und viel Kuchen bäckt, wäre es ja einfach nur praktisch, wenn die meinen Hochzeitskuchen backen. Nun, ich möchte das aber nicht. Mir bzw. uns ist es sehr wichtig, dass an diesem Tag kein Stress entsteht und haben dementsprechend den Keim des Kuchenbackens erstickt. Wir haben einen Kuchen bei der lieben Laura angeschafft.

Wir freuen uns schon sehr auf die Torte und sind sehr gespannt, wie sie aussehen wird. Ein grobes Design haben wir ausgemacht, ansonsten gilt die freie Hand des Künstlers. Künstler sollte man arbeiten lassen. Aber vorerst bleiben die genauen Pläne für die Torte noch geheim.

Die Ringe: Ja die Ringe, mit den Ringen haben wir als allererstes angefangen und haben damit die Planung auch abgeschlossen. Unsere Ringe sind von Niessing. Von der Manufaktur Niessing habe ich bereits auch schon meinen Verlobungsring bekommen.

Wir waren insgesamt dreimal im Laden und bei allen drei besuchen wurde alles in Frage gestellt und übern Haufen geworfen, aber nicht im negativen Sinne. Definitiv eine sehr sehr gute Beratung und ich würde da immer wieder hingehen. Uns wurde einfach klar gemacht, was wir wollen, wie wir das ganze wollen und welche Ringform wir wollen. Es gibt so viele verschiedene Arten, sodass man anfangs gar nicht weiß, was man will.

Unsere bestellten Ringe haben einen Farbton, den sonst keine andere Manufaktur anbietet, außerdem ist der Ring meines Lieblings von der Größe her auch ein „Extrawunsch“. Ein bisschen exklusiv darf es ja wohl sein. Man spart beim Ring an der falschen Stelle.

Die Gäste: ja unsere Gäste sind letztendlich erst mal nur die engsten Familienmitglieder. Mit 21 Personen sind wir auch hier schon gut bedient. Es sind einfach die Leute, die man um sich rum haben möchte, wenn man frisch verheiratet ist.

Die Wirtschaft: Es war ein absolutes Drama, bis die richtige Wirtschaft gefunden war. Viele Wirtschaften hatten keine Zeit oder waren bereits am Telefon so unfreundlich, dass wir gesagt haben, dene bringen wir das Geld nicht auch noch ins Haus. Mit 21 Personen sind wir jetzt keine kleine Hochzeitsgesellschaft aber auch nicht zu groß, sodass wir arg auffallen würden. Was echt wichtig war, dass wir eine behindertenfreundliche Wirtschaft gefunden haben, sprich der Eingang auf einer Ebene usw.

Das Wirtshaus Groß in Bergkirchen entspricht den Anforderungen. Wir haben einen seperaten Raum und müssen nicht, wie bei allen anderen Wirtshäuser, ein extra Menü erstellen. Wir können einfach essen worauf wir Lust haben. Dort gibt es Schnitzel in 3 verschiedenen Variationen… *lecker*!! Den Nachtisch, also die Torte, haben wir ja bestellt.

Der Fotograf: Wir haben lang überlegt und wollten ursprünglich kein Geld dafür ausgeben, aber es ist dann schon ein bisschen traurig, wenn man keine Fotos vom Standesamt hat. Also haben wir bei einer Fotografin angefragt, welche erst vor kurzem unsere Familienfotos gemacht und uns schon als Pärchen fotografiert hat. Die liebe Sarah von El-Portrait hat ein super Angebot für uns gehabt und da haben wir zugeschlagen. Wir freuen uns schon sehr auf die Bilder.

Der Ablauf: Der Ablauf wird ganz easy sein. Anziehen zum Friseur gehen und die Frisur machen lassen, hoffentlich gleich noch geschminkt werden und dann ab zum Standesamt. Irgendwo dazwischen werden dann noch Fotos gemacht. Danach dann, dank des Ehrenamtes, in die Ehe „eingliachtlt“ und anschließend zum Wirtshaus gefahren werden. Dort gibt es dann einen Apperitiv und dann gehts auch schon mitm Essen los. Nach Kaffee und Kuchen ist der offizielle Teil beendet. Reicht dann auch, der Tag wird so schon stressig und aufregend genug. Den Abend werden wir ganz gemütlich ausklingen lassen. Endlich als Mann und Frau 🙂

Und so schlagen wir ein neues Kapitel in unserem Leben auf…

Wie du merkst halte ich mich bei Kleidung, Ring, Frisur und Torte noch etwas bedeckt. Ich möchte ja schließlich nicht die Vorfreude oder gar die Überraschung nehmen, wenn ich dann Bilder auf meinem Instagramaccount darüber veröffentliche. Aber falls dus dennoch wissen willst, kannst du ja trotzdem Fragen. 🙂

Bis dahin

Martina

 

 

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