eine besondere Art des Wellness

Unter Wellness versteht jeder das gleiche, ein großer SPA-Bereich, ein riesengroßes Hotel, ein bisschen Luxus ein bisschen Glamour. Gutes Essen, viel Zeit zum plantschen und saunieren. Und jede Menge Spaß und Erholung! Soweit denke ich, kann man also von einem 4 Sterne Hotel ausgehen, dass das so geboten wird.

Ich wurde gefragt, ob ich Lust hätte auf ein Wellnesswochenende mit noch fünf weiteren Mädels. Na klar! Das Wochenende 08.02.-10.02.19 gehört der Entspannung.

Voller Vorfreude wurde Donnerstagabend die Tasche gepackt und alles mitgenommen was für ein Wochenende als wichtig erscheint. Das Hotel wurde im Internet angeschaut und die Vorfreude stieg bei den großen Anpreisungen des Wellnessbereichs und den 4 Sternen und tolle Zimmern. Da ich gefahren bin, hat mein Verlobter das Auto nochmal durchgecheckt, ob auch wirklich alles passt und nochmal Reifendruck und Wischwasser nachgefüllt. Freitag früh ging’s dann nochmal in die Arbeit, damit man mittags dann gleich los kann.

Auf gehts – Anreisetag

Nach knapp zwei Stunden Autofahrt bin ich mit den ersten zwei Mädels, Leela und Carmen, im Hotel angekommen. Von außen schon eine beeindruckende Erscheinung aber der erste Dämpfer der guten Laune hat nicht lange auf sich warten lassen. Es waren einfach keine Parkplätze zu finden. Die vorm Haus waren schon belegt und die weiteren ausgewiesenen waren ebenfalls zugeparkt. Aber ehrlich, wenn Leute so parken dass sie zwei Parkplätze für sich beanspruchen, kann man lange suchen. Okay, dann erst mal Einchecken und nachfragen wo man noch parken kann. Ist ja kein Problem!

So sind wir drei dann ins Hotel rein und Richtung Rezeption gegangen. Die Angestellte am Empfang hatte anscheinend keinen guten Tag. Wir haben kein „herzlich Willkommen“ oder sonstige netten Worte sondern nur ein „was kann ich für Sie tun“ bekommen und beim einchecken wurde es auch plötzlich kompliziert. Der 10% Gutschein musste anscheinend vorgelegt werden. Laut Leela war das noch nie ein Problem und ist auch noch nie vorgekommen, dass diese zum herzeigen gewesen wären.

Etwas irritiert haben wir dann eingecheckt und nach Parkplätzen gefragt. Diese wies auch erst mal auf die vorm Haus und etwas oberhalb hin und auf unseren Hinweis diese wären schon belegt, wurde empfohlen die Straße hinterm Haus hinaufzufahren, da wären noch weitere Parkplätze. Also ins Auto eingestiegen und in die gewiesene Richtung gefahren. Ja, was soll ich sagen, auch hier sind die Parkplätze durch nicht-gut-Parker belegt gewesen. Aber ich habe noch ein Plätzchen gefunden. Wir drei sind dann also mit Köfferchen und Handtaschen vom Auto in Richtung Hotel gestartet. Da war eine Treppe, die haben wir genommen, führte auch eindeutig zum Hotel. Aber wir fanden uns plötzlich im SPA-Bereich wieder und keiner hat Notiz von uns genommen. Wir irrten ein wenig im Gebäude rum und sind dann den Weg wieder zurück gegangen, welchen wir genommen haben. Nachdem wir nicht wussten, wie wir weiter kommen sind wir nochmal zum Auto zurück und über die Straße den Weg zum Hotel gelaufen. Leelas Gang war sehr genervt.

Jetzt geht der Spaß erst richtig los..

Endlich im Hotel wieder angekommen machten wir uns auf die Suche nach unseren Zimmern. Leela und Carmen im dritten Stock und ich mit der Steffy im zweiten Stock. Zimmer 202!

Das Zimmer hab ich schnell gefunden und hab aufgesperrt mit freudiger Erwartung und den schönen Zimmer vom Internet im Auge und mach die Zimmertür auf. Es kam mir ein muffiger und chlorreicher Gestank entgegen der mich erst mal zusammenfahren lies. Mein erster Weg, nach dem Licht, zur Balkontür und Türe auf. Es roch wirklich nicht sehr gut – und das ist eine Untertreibung. Der Koffer wurde ins Zimmer gestellt, Balkontür zugemacht und auf zur Leela und Carmen. Das Zimmer der zwei Mädels ist sogar kleiner als meines und Steffys. Aber immerhin riecht es nicht nach Chlor. Nachdem wir die Zimmer angeschaut haben, sind wir zusammen wieder in die Lobby und haben auf Steffy, Tete und Heidi gewartet, die auch gerade eingetroffen sind. Carmen verschob in der Zeit, wo die anderen eincheckten, ihre Anwendung am nächsten Tag von 09:30 Uhr auf 16:30 Uhr. Jetzt haben wir zu sechst den Willkommenssekt bekommen und getrunken. Nachdem die anderen drei dann ihre Zimmer angeschaut und bezogen haben und es im Zimmer bei uns immer noch so bestialisch gestunken hat, sind wir zum Essen gegangen.

Beim Buffet kann man nicht viel falsch machen – dachten wir!

Ich hatte richtig Hunger! Hab den ganzen Tag nicht wirklich sehr viel gegessen und hab mich richtig gefreut. Nachdem wir dann auch einen Tisch für 6 Leute bekommen haben, hieß es dann, dass wir unser Essen vom Buffet bekommen. Also allesamt aufgestanden und ab zum Buffet.

Ja, also dazu muss man noch sagen, ab 18 Uhr gibts essen und wir waren so gegen 18:45 Uhr beim Essen und das Buffet war schon so gut wie leer. Magenknurrend also erst mal auf des noch volle Salatbuffet gestürzt und erst mal etwas gegessen. Dann nochmal losgezogen um zu schauen, ob das Buffet mittlerweile aufgefüllt worden ist – Fehlanzeige!

Ein Kellner hat uns dann auf die Sprünge geholfen, dass das Hauptmenü von der Karte zu wählen ist und die Nachspeise wieder übers Buffet zu holen ist. Also haben wir uns dann verschiedenste Hauptgänge bringen lassen. Fisch, Fleisch und Vegetarisch. Du fragst dich bestimmt wie’s geschmeckt hat. Was soll ich sagen, der Fisch war zu trocken, das Fleisch zu wenig, die Beilage zu salzig und des Vegetarische war okay. Also unterm Strich war das Essen kein Highlight. Man hatte auch irgendwie das Gefühl, dass die Kellner einen nicht so richtig verstanden hatten.

Nach dem Essen gingen wir dann auf die Zimmer um uns für den gemütlichen Teil des Abends umzuziehen und fertig zu machen. Bevor Steffy und ich uns aber frisch machten, sind wir ins Zimmer um zu kontrollieren, obs immernoch unangenehm stinkt – was es auch tat – und sind nochmal runter zur Rezeption um etwas zu sagen. An der Rezeption angekommen war dann die etwas freundlichere Dame von den anderen Mädels da, und sie hat sich auch gleich entschuldigt, dass es bei uns so stinkt und bat um Verständnis, weil vor uns eine Familie mit Haustier in dem Zimmer war, da muss halt einmal komplett gereinigt werden. Ähm ja, also ein Zimmer MUSS gereinigt werden, sobald die Gäste ausziehen, egal ob mit oder ohne Haustier. Die Dame hat uns eben erklärt, dass das die Putzmittel sind und dass diese dringend gewechselt werden müssen und hat uns ein Zimmer angeboten, welches eine Kategorie unter unserem aktuellem Zimmer war. Wir haben die Zimmerschlüssel bekommen und sind auf die Suche gegangen. Das Zimmer, welches Sie uns angeboten hatte, war allerdings wirklich mega klein, roch total muffig und irgendwie auch nicht sehr frisch und das sogar noch, obwohl das Fenster offen bzw. gekippt war. Das Zimmer war also definitv keine Option. Also wieder zurück zur Rezeption. Es war dann noch die „Wellness-Suite“ frei, aber da hätten wir gleich 60€ pro Person aufpreis zahlen müssen – kein besonders guter Service. Wir waren echt enttäuscht und können ja auch echt nichts dafür, dass das Zimmer nach Chlor stinkt. Letztendlich sind wir dann in dem Zimmer geblieben und haben halt das Fenster ständig gekippt. Wenn man länger im Zimmer war, hat man den Geruch auch gar nicht mehr so wahrgenommen, mal abgesehen von den Kopfschmerzen…

Wir wollten den Abend auf jeden Fall positiv beenden, nachdem so viel Mist gelaufen ist und haben uns bei Tete und Heidi getroffen und unseren Wein geöffnet und Chips gefuttert. Es war ein recht lustiger Abschluss des Tages und ich denke jeder – bis auf Steffy und ich – sind zufrieden ins Bettchen geschlüpft.

Samstag – neuer Tag, neue Hoffnung

Nachdem wir uns nach dem Desaster des Vorabends auf das Frühstücksbuffet mit gemischten Gefühlen herangetreten sind, wurden wir nicht enttäuscht. Das Buffet war nicht leer und es gab wirklich sehr viel Auswahl. Für 5 von 5 Sternen hätte nur noch ein Koch gefehlt, der dir nach deinen Wünschen ein Omlett rausbrät. Gabs aber nicht, deswegen „nur“ 4 Sterne.

Es stand gleich zum Frühstück – und das hat vor allem Steffy sehr gefreut – glutenfreies Brot bzw. Semmeln am Tisch, sie musste da nicht mehr viel dazu sagen, nachdem sie nachgefragt hatte, ob sie davon etwas hätten. Der Kaffee wäre in der Kanne gebracht worden, aber es wurde bei uns am Tisch hauptsächlich Tee getrunken, davon hatten sie ja auch mehrere Sorten angepriesen – ob’s wirkich 30 verschiedene Sorten waren, keine Ahnung. Ich hab nicht nachgezählt. Es gab auch frisch gepressten Orangensaft, Multivitaminsaft, Tomatensaft und Limetten- oder Ingwerwasser. Also man ist weder verdurstet noch verhungert. Es war echt für jeden etwas dabei! Ein voller Erfolg zum Abendessen. Wir haben uns also durchprobiert und von jedem ein bisschen gegessen und sind dann gesättigt und zufrieden in die Zimmer um uns umzuziehen – ja es roch noch unangenehm – und dann ab in den SPA-Bereich. Im Spa-Bereich mussten wir dann erst mal die Liegeplätze suchen. Für eine so große Gruppe ist es natürlich immer irgendwie schwer, aber hier war es besonders schwer. Es gab gefühlt gar keine Liegen. Im Ruheraum haben wir dann die beheizten Wasserbetten gefunden und besetzt. Auch hier waren nur wenige vorhanden, aber es hat letztendlich für uns gereicht. Diesen Platz haben wir sehr lange in Anspruch genommen. Steffy, Leela und Carmen hatten Anwendungen, also Massagen und ein Cleopatra-Bad, gebucht.

Oh oh..

Um ca. 09:30 klingelt auf einmal das Handy von Carmen, die total verdutzt rangegangen ist. Es war die Beautyfarm am Telefon und haben nachgefragt, wo sie denn bliebe, weil das Bad für sie fertig wäre. Nachdem Carmen das Bad ja aber verschoben hatte, wurde das schnell geklärt. Etwas drauf verabschiedete sich Steffy zu ihrer Massage. Wir anderen haben währenddessen Bücher gelesen oder das Frühstück verdaut. Nach der Massage stand Steffy etwas geknickt wieder bei uns. Sie braucht bitte den Zimmerschlüssel, denn die Massage ist nicht aufs Zimmer schreibbar und muss sofort bezahlt werden – ein Hinweis bei Buchung oder Bestätigung des Termins diesbezüglich gab es nicht. Mit hoch erhobenen Augenbrauen machte sich Leela zu ihrer Massage auf. Heidi, Tete und ich gingen auf die Suche nach dem beheizten Außenpool, weil die Sonne so toll schien und wir unbedingt draußen schwimmen wollten. Gefunden haben wir den Außenpool auch, aber beheizt war er nicht. Der Pool im Gebäude war auch sehr kalt, vielleicht maximal 25° Celsius. Also gingen wir zurück zu Steffy und Carmen und berichteten. Kurz drauf ging Carmen, äußerst „gut“ gelaunt, zur Massage.

Leela und Carmen kamen Zeitversetzt wieder und naja also beide Mädels waren nicht sehr zufrieden und erzählten eher negatives. Die Masseurin brachte keine Ruhe sonder eher Stress in die Stimmung, verlangte ständig man sollte sich doch endlich entspannen und ging überhaupt nicht auf das Wohlbefinden ein. Es wurde nicht gefragt, ob sie auf irgendetwas aufpassen müsse, bzgl. Allergien oder besondere Schmerzpunkte und die Mädels waren eher froh wieder draußen zu sein.

Zwischen Beautyfarm und Massagen ein lieblich anzusehener Brunnen

Nachdem alle wieder, zwar nicht wirklich entspannt, aber glücklich zusammen waren, beschlossen wir die Saunalandschaft zu erkunden.

zu den Saunen hier entlang…

Die Saunalandschaft war irgendwie auch nicht so, wie wir uns das so vorgestellt haben. Es war irgendwie alles eher eng und nicht weitläufig. Außerdem waren auch die Saunen sehr klein. Das Dampfbad war mit drei Personen schon gut voll, eine vierte hätte noch reingepasst, aber mehr schlecht wie recht. Das Wasser, welches angeboten wurde, stand zwischen zwei Saunen, sodass man die Leute, die trinken wollten immer irgendwie anstieß, wenn man in die Sauna hinein oder aus der Sauna raus wollte. Verlassen sollte man diesen Bereich mit den Bechern voll Wasser nicht. Einen Ruheraum als solches direkt bei den Saunen gab es auch nicht, da musste man einmal quer durch das Gebäude zu dem Ruheraum, wo wir unser „Lager“ aufgeschlagen hatten. Aber der Platz war halt sehr begrenzt. Im Grossen und Ganzen also auch hier ein wenig enttäuscht. Auf der Homepage hat das alles so gut ausgeschaut. Irgendwie bekommt man schon allein schlechte Laune, wenn man das durchliest und sich vor Augen führt was alles schief gelaufen ist. Zur Erinnerung, es geht hier um ein 4 Sterne Hotel, ich frag mich wirklich, wofür die Sterne vergeben wurden!

Weiter im Tagesablauf: Tete, Heidi und Steffy wollten spazieren gehen, Leela, Carmen und ich blieben bei unseren Plätzen. Bevor die Mädels losmaschiert sind, haben wir in dem Bistro noch eine Kleinigkeit gegessen und getrunken.

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Nachdem Leela dann einschlief, machten Carmen und ich uns auf und haben nochmal den Innenpool aufgesucht und die Massageliege gefunden, wo wir durch unsere Buchung Wertchips bekommen haben. Nachdem da dann grad niemand drauf war, legte sich Carmen auf die Liege und ließ sich 12 Minuten durchkneten. Danach freute ich mich auf die Liege und die Minuten der Massage, da ich ja noch keine hatte. Die elektrische Massageliege war echt nicht schlecht. Ich wär gern länger drauf geblieben, aber meine Zeit war leider abgelaufen. Leela war die nächste an der Reihe, aber bevor wir die Liege eingeschaltet hatten, bemerkten wir, dass sie und Carmen jetzt zum Cleo-Bad mussten. Also freute sich Heidi auf die Liege und ich stellte sie an.

Jetzt halte ich mal kurz inne und habe eine Frage an dich: wie stellst du dir ein Cleopatra-Bad vor? Mach dir ein paar Gedanken darüber bevor du weiterliest. Vielleicht hattest du ja schon mal eines..?

Nachdem Heidi dann auch mit der Liege fertig war und noch Steffy und Tete dran waren beschlossen Heidi und ich nochmal ein eine Sauna bzw. Dampfbad zu gehen und danach rauf ins Zimmer um uns fürs Abendessen fertig zu machen. Nachdem aber Steffy den Schlüssel hatte, ging ich dann nochmal zu ihr und Tete. Bei den Mädels angekommen ratschten wir dann noch und auf einmal standen Carmen und Leela bei uns. Die zwei hatten wir so schnell nicht wieder erwartet und die Gesichter der beiden sprach Bände.

Bei einem Bad kann man nicht viel falsch machen, oder?

Ein wunder Punkt, sorry Carmen, aber der Blogbeitrag muss weiter gehen 😉

Nachdem die zwei los sind wurden sie in der Beautyfarm erst mal in einen Wertebereich geschickt, sie würden gleich abgeholt werden. Soweit so gut. Als sie dann abgeholt wurden, war die Wanne nicht fertig fürs Bad, sonder lief erst noch ein. Nach 10 Minuten von insgesamt 20 Minuten Badezeit war der Füllstand dann endlich erreicht, sodass sie den Whirlpool anmachen hätten können. Wenn es nur funktioniert hätte. Hat es aber nicht! Es wurde also ausprobiert und letztendlich jemand vom Team geholt, der den Sprudel auch nicht in Gang setzten konnte und die Mädels mehr oder weniger rausgeschmissen hat, weil die nächsten Leute jetzt kommen würden. Nach ca. 15 Minuten waren die zwei also wieder aus dem Bad draußen gewesen und sind zu uns gekommen. Bevor sie die Beautyfarm komplett hinter sich lassen konnten, wurde ihnen nochmal ein Bad für 18:30 Uhr angeboten, was sie aber ablehnten, weil wir da beim Abendessen sein wollten. Wirklich interessiert hat das die Beautyfarm nicht. So wurde dann der zweite Tag vorm Essen gehen schlecht beendet.

Leela nahm die Massageliege zur Entspannung in Anspruch und meinte, dieses Ding wäre um vieles besser gewesen, als die Massage, die sie extra gebucht hatte.

Damit wir fürs Abendessen wieder hübsch sind waren alle noch beim duschen und schon gings zum Essen. Wenn wir das gestellte Menü haben hätten wollen, wären es pro Person 12€ mehr gewesen, für etwas, was wir eigentlich schon bezahlt hatten. Also gab’s wieder Buffet. Diesmal war das Buffet nicht leer, es wurde auch immer wieder nachgefüllt. Es war wohl wieder eine Cheffin im Haus. Zumindest stand eine Cheffin mit den privaten Anziehsachen hinterm Tresen und füllte das Buffet aus. Leela, die gelernte Köchin ist, hat das überhaupt nicht verstanden, wie es sein kann, dass die in den privaten Klamotten da steht – was sie da überhaupt zu suchen hatte. Aber ansonsten gabs reichlich viel Essen und es hat diesmal auch echt gut geschmeckt. Es war weder zu salzig noch irgendwie zu trocken. Beim vegetarischem Menü waren nur leider die gleichen Gemüsesorten wie am Vortag auf dem Teller und auch sonst hatte sich das Menü nicht viel verändert.

Auf das ganze Essen – und wir haben wirklich reichlich zugelangt – ging es erst mal an die Hotelbar. Ein Cocktail ist schon drin. Die erste Runde kam auch ganz schnell, der Cocktail dauerte ein bisschen länger. Aber dafür war er wirklich sehr gut. Noch schnell für Instagram ein Boomerang beim anstoßen gemacht und schon konnte man sich das ganze schmecken lassen. Danach sind wir wieder aufs Zimmer und weiter gings.

Abreisetag

Am Sonntag wurde dann ausgeschlafen und schon mal ein bisschen Koffer gepackt. Bis um 11 Uhr musste wir aus den Zimmern draußen sein und wir wollten uns beim frühstücken  Zeit lassen. Auf den Spa-Bereich hatte keiner mehr wirklich Lust und Laune. Generell waren wir alle irgendwie ziemlich geschafft und geplättet. Am Tisch lag dann der Bewertungsbogen vom Hotel, der bei uns gemischte Gefühle hervorgehoben hat. Wir waren uns alle einig, dass das Hotel keine Glanzleistung vollbracht hat. Aber erst mal frühstücken – Prioritäten setzten. Außerdem erhoffte ich, dass mit dem Essen meine beginnenden Kopfschmerzen vergehen – immerhin muss ich noch zwei Stunden Auto fahren.

Nachm Essen haben wir uns dann Zeit für den Bewertungsbogen genommen und auch viel dazu geschrieben und diskutiert, wie wir was bewerten. Die anderen Gäste schauten schon etwas genervt in unsere Richtung aber was soll ich sagen: shit happens. 3 Tische um uns rum schreibten auch gerade an ihrem Bewertungsbogen und bei allen hat der Platz zum dazuschreiben nicht ausgereicht.

Nachdem wir dann alles bewertet haben waren wir uns Sicher, dass keiner von uns mehr dieses Hotel aufsuchen wird. Schade eigentlich, denn auf der Homepage schaut das Hotel wirklich toll aus. Den Bogen haben wir beim auschecken und bezahlen der extra Sachen an der Rezeption abgegeben. Die Koffer wurden ins Auto gebracht und dann noch ein bisschen spazieren gegangen, bevor die Heimreise angetreten wurde.

Leela und Carmen fuhren wieder bei mir mit und ich setzte beide Mädels bei Leela daheim ab, Carmen fuhr gleich weiter, hatte nochmal 40 Minuten Autofahrt vor sich. Leela hat mir eine kleine Schüssel voll Linseneintopf hingestellt, damit ich etwas esse, meine Kopfschmerzen wurden immer schlimmer. Komplett zu Hause hab ich mich auf die Couch gelegt und erst mal geschlafen. Am Abend musste ich fit sein, weil wir da noch auf eine Geburtstagsparty wollten. Aber das gehört nicht mehr in den Blog vom Wellnesswochenende.

So, weil ich eigentlich total was dagegen habe, ein Hotel so schlecht zu machen, will ich eigentlich keinen Namen nennen, aber auf den Bildern wirst du früher oder später den Namen entdecken. Wenn du willst, mach dir selbst ein Bild von dem Hotel und schreib mir, wenn es dir besser erging. Ich freue mich über jeden Kommentar der dagelassen wird.

Hattest du auch schon einmal so ein komisches Wochenende, wo vermeintlich alles schief gelaufen ist, was nur ging?

Bis zum nächsten Blogbeitrag

Martina

 

Ein Gedanke zu “eine besondere Art des Wellness

  1. Pingback: Rückblick Januar bis März – Martinas kleine Welt

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