Münster – einmal Quer durch Deutschland

Hallo meine Lieben. Ja ich bin schon wieder beruflich unterwegs gewesen. Diesmal hat es mich nach Münster verschlagen. Münster ist eine wunderschöne Stadt. Ich hatte ein bisschen Zeit mir mein eigenes Bild von der Stadt zu machen. Die Stadt der Radlfahrer, die Studentenstadt. Münster ist aber, zumindest um den Hauptbahnhof, obwohls eine Radl-Stadt ist, recht laut. Es ist immer was los und es gibt extrem viel zu sehen.

Ich fang aber einfach mal von Vorne an.

Wer mir auf Instagram schon länger folgt oder einfach auch aufmerksamer ist, hat bestimmt schon festgestellt, dass ich sehr viel den Hashtag #munich oder #munichgirl #089 oder ähnliches verwende. Einfacher Grund, ich arbeite eigentlich in München und komme aus dem Münchner Hinterland. München ist aber bekanntlich in Bayern und naja, Münster nicht. Münster liegt etwa 650km von meinem Zuhause entfernt. Nahe der niederländischen Grenze – quasi einmal umdrehen und man ist in der Niederlande. Mit dem Auto ist das keine Option. Dank meiner Arbeit musste ich mich um die Kosten für die Fahrkarte der öffentlichen Verkehrsmittel nicht kümmern. Nach großen Durcheinander und einer Verspätung von schon fast 20 Minuten gings dann also am Münchner Hauptbahnhof los.

Einmal quer durch Deutschland

Man fährt ja gefühlt einmal durch die ganze Welt. Für mich bekannt waren bisher immer die Stationen München -> Ingolstadt -> Nürnberg -> Würzburg. Nach Münster komm ich so auch, aber halt unbekannter weiße weiter. Mein nächster Stop nach Würzburg war nicht etwa Fulda, wie bekannt, nein, der ICE bog ab und der nächste Halt war dann Aschaffenburg, danach Frankfurt (Main), Frankfurt Flughafen, Siegburg/Bonn, Köln/Bonn Flughafen, Köln Messe/Deutz und dann Düsseldorf.

Der Hauptbahnhof von Düsseldorf ist groß, und irgendwie zugig. Weitläufig bestimmt auch und ich musste sehr herzlichen lachen – Zugausfälle wurden auch gleich noch durchgesagt. Nicht, dass ich immer lache, wenn Züge ausfallen, aber weil einfach mein ICE schon Probleme hatte und es einfach schon total chaotisch los ging, war der ausgefallene Zug einfach ein i-Tüpfelchen. Betroffen hat das am Düsseldorfer HBF aber keinen, das Gleis war leer. Außer meiner Kollegin und mir waren nur ein paar Hanseln da, die wie wir auf den IC gewartet hatten.

Die weiterfahrt mit dem IC war dann doch auch sehr interessant. Mit dem IC gings dann über Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Wanne-Eickel und Recklinghausen endlich nach Münster in Westfahlen. Nach geschlagenen sieben Stunden endlich am Ziel. Sitzfleisch muss man da auf jeden Fall besitzen. Wenn ich in dem IC drin geblieben wäre, hätte ich es bis nach Norddeich Mole geschafft, also der nördlichste Punkt in dieser Reise und über 900km von mir entfernt. Aber zurück zu Münster.

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Münster –  das Hotel

Das Hotel war nach der langen Anreise Gott sei dank gleich gefunden. Praktisch einmal umfliegen, schon da. Ich muss auch ehrlich zugeben ich war richtig erschöpft von der Anreise sodas mein erster Eindruck von der Rezeption und dem Gebäude an sich nicht wirklich in meinem Hirn angekommen ist. Ich musste mir beim Frühstück am nächsten Tag nochmal ein Bild davon machen.

Das Zimmer, ein Einzelzimmer, war für mich so okay. Größer muss ein Hotelzimmer nicht sein, ein Bett, ein Schrank, ein Schreibtisch – nicht wirklich groß – und ein Flachbildschirm an der Wand. Das Problem war eigentlich eher das Badezimmer. Ich bin mit meinen 1,68m nicht gerade ein Riese aber auch ich hab mir in dem Badezimmer schwer getan. Das Bad war wirklich sehr sehr klein. Wenn man auf der Toilette saß, hat man mit den Knien bereits die Glastür der Duschkabine berührt. Wirklich umdrehen konnte man sich also absolut nicht. Das gibt für mich keine Pluspunkte. Ansonsten konnte man echt nichts sagen. Das Zimmer war richtig sauber, man hatte eine gemütliche Matraze im Bett und ein bisschen Platz um auch ein Workout durchführen zu können.

Das Frühstücksbuffet war super. Es gab wirklich allerlei und jemand der da nicht satt geworden ist, dem konnte man dann auch echt nicht mehr helfen. Von Semmeln über Knäckebrot zum normalen Brot war alles dabei. Wurst, Käse, Fisch, Fleischsalat, Wurstsalat, gekochte Eier und Rührei und ebenso verschiedene Sorten Marmelade und Honig waren geboten. Obst war auch frisches da, verschiedene Säfte und auch Wasser mit Geschmack wurde angeboten. Der Tee wurde auch präsentiert und der Kaffee sogar an den Platz gebracht.

Münster – die Stadt

Funfakt: Wusstet ihr, dass die Firma „Odernichtoderdoch„, in welcher ich leidenschaflich gerne Einkaufe und online bestelle aus Münster kommt? Ich war also gaaaanz nah dran (also quasi nur 10 Minuten entfernt) an den Leuten, die so tolle Arbeit machen und mit ihren Produkten total verzaubern! Im Übrigen ist dies keine Werbung!

Ich kann durchaus bestätigen, dass Münster eine absolute Fahrradstadt ist. Es fahren zwar auch viele Busse und auch Autos, aber die meisten Leute sind einfach auf dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs.

Auch die Altstadt ist schnell zugänglich und man schlendert durch die vielen kleinen Gässchen. Studenten sieht man auch immer wieder rumlaufen und ganz viele alte, aber dennoch sehr schöne Fachwerkhäuser aus Backstein. Das Gesamtbild von Münster – oder zumindest dem Teil, den ich zu Fuß sehen konnte – ist wirklich angenehm und sehr schön gewesen.

Den „berühmten“ Allwetterzoo konnte ich leider nicht besuchen. Dafür hat schlichtweg die Zeit gefehlt. Auch sind wir in Richtung Schloss und Universität losmaschiert und mussten dies Aufgrund zeitmangels abbrechen. Ärgerlich irgendwie, aber naja die Arbeit geht nun mal vor.

Nachdem die Schulung für den Tag dann beendet wurde, trafen wir uns nochmal in großer Runde und spazierten nochmals in die Stadt. Ein bisschen durch die Gassen. Die zweite Kirche, welche am Vormittag wegen eines Gottesdienstes nicht zugänglich gewesen ist, konnte man dann doch noch anschauen. Danach sind wir zusammen in ein Bistro/Restaurant und haben’s uns bei Pizza, Lasagne, Nudeln mit Bier und Gin gut gehen lassen.

Abends in der Hotelbar wurde der Gutschein noch eingelöst und dann ab ins Bett. Am nächsten Tag wurde ja nochmal eine Schulung fällig.

Am nächsten Tag wurde früh aufgestanden. Das Frühstück wurde nochmal so richtig genossen. Der Bus nahm uns dann wieder zuverlässig wieder mit in das Arbeitsgebäude und Teil 2 begann. Viele Fragen konnten geklärt werden und der Datenschutz ist jetzt wieder auf sehr aktuellem Stand. Nachdem die Schulung dann recht schnell beendet werden konnte, konnten die Kollegen und ich uns verabschieden. Die meisten von ihnen sehe ich nächste Woche Donnerstag nochmal, da darf ich nochmal einen Tag nach Kassel. Dem Rest wurde eine schöne Heimfahrt gewünscht und dann zur Bushaltestelle gegangen.

Die Heimfahrt läuft dann wieder relativ unspecktakulär. Einmal mit bis zu 300 km/h von Nord nach Süd bitte! Daheim angekommen freut man sich am Meisten auf den Partner und das eigene Bett. Wem geht’s dann auch immer so?

Erzählt mal!

  • Wart Ihr schon einmal in Münster?
  • Wie habt ihr die Stadt in Erinnerung?
  • Habt Ihr andere Ausflugsziele gehabt?

Ich kann sagen, dass ich mir Münster zuerst ein bisschen anders vorgestellt hatte aber nicht enttäuscht worden bin. Münster ist einfach eine Studenten- und Fahrradstadt. Daran führt auch kein Weg vorbei. Die Verbindung ist auch sehr gut gelaufen und ich hatte so keinen Anreise- oder Abreisestress.

Ein Gedanke zu “Münster – einmal Quer durch Deutschland

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