Ich bin dann mal weg – ein Kurztrip beruflicher Natur

Wie angekündigt standen ein paar Tage Kassel im Raum. Diese Tage waren eher früher wie später und jetzt sind sie auch schon wieder rum. Ein paar Tage etwas anderes Hören und Sehen ist für den Alltag prinzipiell ja etwas schönes. Beruflich war ich schon vor Jahren in Kassel-Wilhelmshöhe unterwegs, allerdings ist diese Zeit eher negativ behaftet, mal sehen, ob’s diesmal besser wird.

Obwohl ich schon sehr oft und auch lange in Kassel war, hab ich’s nie geschafft, zum Herkules zu gehen und den Bergpark zu besichtigen. Diesmal hatte ich mir das fest vorgenommen!

Der Herkules und der davor liegende Bergpark gelten seit Juni 2013 als Weltkulturerbe und sind auch in der Liste zu finden.

Ich war im InterCity Hotel Kassel untergebracht und konnte dadurch die ganzen Vorteile nutzen. Die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel ist praktisch inklusive und ich konnte mit allem fahren. Die Möglichkeit nutze ich auch gleich jeden Tag um in die Arbeit zur „Fortbildung“ zu kommen und natürlich dann auch für meine freizeitlichen Aktivitäten.

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Mich erwarteten die Tage im Übrigen die Themen des Verwaltungsrecht, des Arbeits- und Dienstrechtes. Alles keine leichte Kost und ziemlich trockene Themen. Für mich eine Wiederholung, die nicht geschadet hat. Nach dem die Zeiten fürs Mittagessen und für die Snacks abgecheckt wurden, ging’s dann auch schon gleich mit dem ersten Seminartag los – Verwaltungsrecht.

Nach dem Seminar über Verwaltungsrecht – ja mir schwirrte sauber der Kopf – machte ich mich mit meiner Kollegin auf den Weg zum Bergpark und somit Richtung Herkules. Da wir unter der Woche und nicht sehr lange in Kassel waren und die Wasserspiele erst Abends und an bestimmten Tagen sind, kann ich wieder nicht selbst bestätigen, ob diese so fantastisch sind, wie sie immer gelobt werden. Hat von Euch schon einmal jemand die Wasserspiele gesehen?  —> bitte Kommentar dalassen.

Hier noch ein paar Bilder vom „Ausflug“

Trambahn-Stationshäuschen Wilhelmshöhe

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Schloss Wilhelmshöhe

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Der Wasserfall, welcher richtig toll bei den Wasserspielen aussehen soll, ist so aktuell nur ein „Rinsal“

Das Seminar über Arbeits- und Dienstrecht war genauso schnell vorbei wie das Seminar über Verwaltungsrecht und ich muss echt sagen, dass ich positiv Überrascht war. Der Dozent pochte nicht mehr so auf jede Minute und hatte sogar noch eher aufgehört. Außerdem war das Thema doch ziemlich interessant.

Frühmorgens Richtung Seminar

Ein kurzer Zwischenstopp in der Innenstadt war auch noch drin. Ein bisschen durch den CityPoint Kassel geschlendert und den Königsplatz bestaunt. Danach dann in die Tram und wieder ab zum Hotel. Nachdem ich dann gleich gezahlt und alles fertig gepackt hatte hab ich meinen Sport noch nachgeholt.

Ab nach Hause!

Nach’m aufstehen noch ein letztes Mal gefrühstückt. Die Zimmerkarte abgegeben und dann zum Seminar gefahren. Die Fahrkarte lief eh an dem Tag ab, also konnte ich die noch nutzen, bis nachmittags mein ICE ging. Der Dozent hatte auch an dem Tag einen guten Tag und hat seine Themen gut und verständlich durchgezogen. Interessant ist es ja immer mal, was für Rechte man in der Arbeitswelt so hat. Nach dem Seminar schnell zum Bahnhof zurück und glücklich in den ICE nach Hause eingestiegen – zwei Stunden eher wie eigentlich gedacht!

Alles in einem hat der „schrecken Kassel“ ein wenig an schrecken verloren. Ich mag das verreisen ohne meine liebsten zwar immer noch nicht und bin trotzdem nicht gern in Kassel, aber vielleicht finde ich ja irgendwann einmal frieden mit der Stadt! Unterm Strich ist die Stadt zum anschauen ganz okay. Die Altstadt habe ich weder entdeckt noch gesehen, deswegen bezieht sich das jetzt nur auf die „Wilhelmshöher Allee“ und eben den Bergpark mit Herkules. Der Bergpark ist echt wundervoll gestaltet und toll angelegt, darin kann man wirklich Stunden verbringen und es sind auch genug Parkbänke zum ausruhen und genießen da. Der Weg ist also absolut machbar und man wird mit einem fantastischen Ausblick belohnt, wenn man sonniges Wetter hat. Der Herkules ist sehr gut erreichtbar – bei mir war er halt leider gesperrt. Man braucht für das ganze ein bisschen Zeit und Lust da rauf zu gehen oder man nimmt einfach den Bus. Aber wo bleibt dann der Spaß an der Natur und die körperliche Herausforderung?

Hat euch der Beitrag gefallen? Bitte lasst mir einen Kommentar da!

Bis dahin.

Martina

Ein Gedanke zu “Ich bin dann mal weg – ein Kurztrip beruflicher Natur

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